Freitag, 28. September 2012

Wochendrezept: Spaghetti mit Gambas und Kirschtomaten nach Jamie Oliver

Endlich mal wieder ein Rezept zum Wochenende. Auf unserem Speiseplan ist es längst ein viel geliebter Klassiker geworden. In Jamie Olivers Italienkochbuch läuft es unter "Spaghetti Rucola Pomodorini", meine Variante ist dieses Mal ohne Rucola, dafür mit lecker Gambas. Es geht schnell, es ist simpel und es ist so lecker...



Für zwei Portionen braucht man:

- 250 g Spaghetti (unbedingt echte italienische, Barilla etc.!)
- zwei Hand voll Kirschtomaten
- 3-4 Knoblauchzehen, zerdrückt (auch weniger, wer's nicht mag)
- 3-4 Gambas/Tigerprawns, mit Schale, die Schale aufgeschnitten, Darm entfernen!
- 1 getrocknete Chili
- eine Hand voll Basilikum
- Olivenöl zum Braten
- Meersalz, frisch gemahlenen Pfeffer, etwas abgeriebene Zitronenschale

Und so geht's:
Nudeln nach Packungsanweisung kochen, etwas von dem Nudelwasser aufbewahren! Inzwischen Öl in eine großen Pfanne erhitzen, die Chilischote zerkrümeln und mit dem Knoblauch anbraten. Die Gambas dazu geben und beidseitig scharf anbraten, herausnehmen und warm stellen. Im Knoblauchöl die Kirschtomaten anbraten, bis sie leicht aufgeplatzt sind. Alles in der Pfanne vermischen und eventuell mit dem Nudelwasser vermengen, dann wird es soßiger. Mit Meersalz, Pfeffer und Zitronenschale abschmecken, Basilikumblättchen untermischen, die Knoblauchzehen heraus nehmen (wir essen sie!).

Bon appetit!

Freitag, 21. September 2012

Sommernachlese - Ligurien

Hach, das hat mich gefreut zu erfahren, dass mich zumindest zwei regelmäßige Besucherinnen vermisst haben. Ja, es ist lange her. Dazwischen gab es eine Menge Arbeit, Auftritte, Schulanfang, Umgestaltung des Zimmers des Schulanfängers - und eine kurze Reise an den Bodensee und nach Ligurien/Cinque Terre. Es war so schön wie immer.
Nur das Wetter spielte nicht so mit, am Bodensee hat's zwei Tage geschüttet... Dann fuhren wir durch die Schweizer Alpen und landeten in Genua Nervi. Das Hotel Villa Bonnera war noch hübscher als gedacht...
Die Zimmer riesig mit altem bröckelndem Stuck an der Decke - mit Meerblick und einem Wirt, der mich an Paolo Conte erinnerte.





 Aber - am nächsten Tag, als wir aufwachten: es schüttet, also ab ins Aquarium in Genua...




Und wie es so am Meer ist, als wir nach zwei Stunden wieder nach draußen kamen, konnten wir Baden gehen...

Tags darauf wanderten wir im Cinque Terre Nationalpark von Monterosso nach Vernazza. Ganz schön anstrengend, aber die Ausblicke waren überwältigend...


Restaurantempfehlung in Vernazza: direkt am Hafen speist man an weiß gedeckten Tafeln ganz hervorragend bei Gianni Franzi...

Ein Geheimtipp ist Varese Ligure ja schon lange nicht mehr: wunderschön in den ligurischen Bergen gelegen scheint dort die Zeit still zu stehen. Das Leben geht ganz gemächlich, selbst im Sommer ist es angenehm kühl.




ABER - das ist, denke ich wirklich ein Geheimtipp für alle Fans der italienischen Küche. Wir entdeckten das Albergo Amici während einer Auto-Schlemmer-Reise. Das kleine Hotel ist seit über 250 Jahren im Besitz derselben Familie, die sich alle Arbeiten teilen. Der Juniorchef kocht selbst, nie in meinem Leben habe ich bessere Antipasti gegessen, das Kaninchen ligurische Art ist ebenfalls ein Sensation. Der Ausflug lohnt sich wirklich. Weitersagen!