Donnerstag, 27. Februar 2014

Simple Detox: das 7-Tage-Entgiftungsprogramm - der Erfahrungsbericht, Teil 1

Ich weiß ja nicht, wie's euch geht, aber so kurz nach den Feiertagen, und die dauern bei mir bis rein in den Februar wegen meines Geburtstags, schleichen sich jedes Jahr ein paar Pfündchen auf die Hüften. Und der Alkoholkonsum ist auch mal wieder bedenkenswert. Da fiel mir vor ein paar Wochen das Buch von Marion Grillparzer in die Hände, deren Glyx-Diät-Buch vor einigen Jahren schon mal meine Abnehmbibel war.
Das mach' ich, dachte ich mir, und startete wie vorgeschlagen an einem Wochenende.



Ich will jetzt nicht das ganze Buch runterbeten, das könnt Ihr ja bei Bedarf alles selber nachlesen. Das Wichtigste in Kürze:
- vor dem Aufstehen ein Glas zimmerwarmes Wasser trinken, Brummübung machen (wegen Atmen!)
- als Erstes gibt es dann morgens einen so genannten "Greenie", der alles durchputzen soll: Chicoree, Leinsamen oder Chiasamen (gibt's im Internet!), Gurke, ein Apfel samt Gehäuse, Zitronensaft, Kräuter und grüne Blätter (Feldsalat oder Spinat) und so einges andere werden mit Wasser gemixt und zu einem Getränk verarbeitet,
- dann wird die Zunge abgeschabt und mit einem Esslöffel Öl der Mundraum "gespült", Öl ziehen, nennt sie das
- jeden Tag darf man dann so viel Suppe essen, wie man will. Die Rezepte sind gut, empfohlen wird für die ersten beiden strengen Tage die Witzigmann-Kohlsuppe
- zwischendurch für die gute Darmflora 500g Joghurt täglich, gemixt als Lassi oder mit Korianderpesto, das man auch in die Suppe als Würze geben darf,
- mit Heilerde und Flohsamen wird der der Darm weiter gepampert, außerdem werden Tropfen zur Entlastung von Leber, Niere und Lymphe empfohlen,
- ach ja, und die Bewegung darf natürlich nicht fehlen: eigentlich sollte man morgens gleich mal Trampolin hüpfen oder walken.

Ich startete an einem Samstag, verbrachte den Vormittag fast nur mit Einkaufen und Suppe kochen, bevor ich das Glaubersalz zur Darmentleerung nahm. Danach war Ruhen angesagt. Das Glaubersalz schmeckte furchtbar (in Wasser gelöst) und hat bei mir rein gar nichts bewirkt... Ansonsten ging es mir erstaunlich gut. Der Greenie war mir zu stückig, obwohl ich eine sehr gute Küchenmaschine besitze. Und am nächsten Tag - der zweite aus dem Kühlschrank war noch schlimmer, kaltes rohes Gemüse in Wasser auf leeren Magen, brrr. Ich habe ihn ab dem 5. Tag weggelassen, es war eine Qual für mich. Vielleicht wenn Früchte drin wären, aber das ist nicht erlaubt...
Der Sonntag verlief ganz ähnlich - eigentlich gut, viel ausgeruht, spazieren gegangen, das Buch weiterstudiert, früh ins Bett.

Und wer wissen, will, wie's mir den Rest der Woche im Job damit ging und in den drei weiteren weniger strengen Mini-Detox-Wochen, der möge bitte bald wieder vorbei schauen. So viel sei verraten: meine Waage freut sich über das verlorene Gewicht ;-)


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