Mittwoch, 21. Oktober 2015

Ein neues Kochbuch, ein veganes Rezept von Jamie-Oliver-Schülerin Anna Jones - a modern way to eat

Diese 360-Seiten schwere Buch besteht aus Äpfeln. Ja, ihr habt richtig gelesen, es wurde als Erstes weltweit aus Apfelresten hergestellt. Die Fotos kommen dadurch nicht so brillant wie in anderen Kochbüchern, macht nix. Anna Jones war eine von Jamie Olivers Auszubildenden im Fifteen London, ist jetzt Food-Stylistin und Autorin, natürlich hat sie auch einen Blog. Jetzt, elf Jahre später, hat sie ihr zweites eigenes Kochbuch veröffentlicht - mit über 200 vegetarischen und veganen Rezepten. Auch für alle, die weniger Fleisch und trotzdem abwechslungsreich essen wollen.

Alles ist gut umzusetzen, die Zutaten meist in guten Biomärkten und Reformhäusern erhältlich. Das Besondere: es gibt zum Beispiel eine Obst- und Gemüse-Saisonal-Liste, Tabellen, in denen aufgelistet wird, was in einen guten Salat passt, so kann man dann selber Variationen erfinden.

Gemüsesorten in Kombination mit Körnern wie Quinoa, Hirse, Buchweizen stehen im Mittelpunkt der Rezepte, die Schritt für Schritt erklärt und ausführlich und persönlich beschrieben werden. Das meiste geht schnell und ist alltaugstauglich, wenn etwas aufwändig ist, wird dies auch erwähnt. Leider gibt es nicht zu jedem Rezept ein Foto, was mich persönlich stört, ich kann mir dann das Gericht nicht so gut vorstellen. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt an diesem Buch. Irgendwie anders und wohltuend ist auch, dass Anna Jones sich nicht wie andere Kolleginnen in den Mittelpunkt stellt, es gibt kein einziges Foto von ihr, das sie ganz zeigt...

Anna Jones: a modern way to eat. Über 200 vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag, mosaic Verlag 2015


Und jetzt das Rezept - ich mochte wie Anna die Farben:



Asia Nudeln mit knackigem Kohl und knusprigem Tofu


Das braucht man (für 2 Personen)
- ca. 200 g kleine Brokkoliröschen (oder ein anderes grünes Gemüse), Stängel geputzt
- 200 g Soba-Nudeln
- 1/4 von einem kleinen Rotkohl, in feine Streifen geschnitten
- 2 EL Reisessig aus Genmai-Vollreis (normaler Essig geht auch)
- 3 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
- Oliven- oder Rapsöl
- 200 g Räuchertofu in 1 cm dicke Stücke geschnitten
- 6 Frühlingszwiebeln in dünne Ringe geschnitten
- 1 EL Sesamsamen
- 1 EL Sojasauce oder Tamari (glutenfreie Variante)
- Saft von 1 Zitrone
- 1 kleine Handvoll geröstete Sesamsamen
- 1 kleines Bund Koriander, grob gehackt

Und so geht's:
- Brokkoli in heißem Salzwasser blanchieren, aus dem Wasser fischen, warm stellen
- im selben Wasser die Nudeln bissfest kochen, mit kaltem Wasser abspülen, warm stellen
- Rotkohl in eine Schüssel geben, eine kräftige Prise Salz, Reisessig, 1 EL Ahornsirup hinzufügen, alles 1 Minute von Hand verkneten, dann beiseite stellen, Achtung schnell Hände waschen...

(ich habe den Kohl angebraten, vertrage abends Rohkost nicht so gut)

- beschichtete Pfanne erhitzen, Öl hineingeben, Tofustücke knusprig anbraten, Sesam dazu, raus aus der Pfanne, warm stellen
- in derselben Pfanne Frühlingszwiebelringe anbraten bis sie weich sind, mit etwas Reisessig, Ahornsirup, Sojasauce und Zitronensaft ablöschen, etwa 30 Sekunden zu einem süßen warmen Dressing eindicken, Nudeln hinzu und verrühren
- alles zusammen servieren und mit geröstetem Sesam und Korianderblättchen bestreuen.

Bon appétit!


Montag, 19. Oktober 2015

Buchrezension: Blaues Blut von Felicitas Gruber


Das ist bereits des dritte Buch des Autorenduos Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, die unter dem Pseudonym Felicitas Gruber die Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth, auch "die kalte Sofie" genannt, erfunden haben. Wie der Titel "Blaues Blut" erahnen lässt, spielt der München-Krimi im Adelsmilieu. Und just dieser smarte Polizeireporter Charly Loessl, der Sophie schon seit dem ersten Fall "Die kalte Sofie" den Hof macht, ist dringend tatverdächtig. Denn erst wird seine Ex-Frau, dann die Frau seines Onkels ermordet. An beiden Tatorten werden persönliche Gegenstände aus seinem Besitz gefunden...
Er flüchtet sich in Sofies Wohnung in Giesing, was ihrer neuen alten Flamme, dem Kriminal-Kommissar Joe Lederer gar nicht gefallen würde - wenn er's denn wüsste...



Es macht mal wieder großen Spaß in diesen glühendheißen Münchner Sommer einzutauchen. Sofie Rosenhuth ist ganz und gar nicht kalt, kämpft immer gegen ein paar überflüssige Pfunde und radelt mit ihrem schlechten Gewissen durch die Isarauen. Weiteres unverzichtbares personelles Inventar sind ihre Tante Vroni, die sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgezogen hat, der Mops Murmel, die immer gut gestylte aber einsame Kollegin Elke Falk und - in kennen wir aus dem ersten Buch - Sofies Berliner Ex-Geliebte Erik Sander aus Berlin, der ganz "zufällig" in der Rechtsmedizin aushilft.
Dazu kommen noch neu einige interessante Charaktere aus der Adelsfamilie Loessl dazu: eine schrullige Tante, die mit zwei Katzen und einem "Mann für wirklich alles" in einer Villa mit Garten wohnt, ein anderer Onkel, der mit einer jungen Ehefrau lebt... Und wo steckt eigentlich der zweite Bruder? Ein Abenteurer, der in die Welt geflüchtet ist?
Der dritte Band ist besser geschrieben als der erste und die Geschichte ist spannend. Wie immer macht auch das sonnige München, vor alle der Stadtteil Giesing mit seinen Milieustudien gute Laune, und man freut sich auf weitere Werk der beiden. Brigitte Riebe begeistert übrigens auch als Verfasserin historischer Romane ihr Publikum, und Gesine Hirsch entwickelte die Erfolgsserie "Dahoam is Dahoam" des Bayerischen Rundfunks mit.

Felicitas Gruber: Blaues Blut. Ein Fall für die Kalte Sofie, 304 Seiten, Diana Verlag, ISBN 978-3453358508

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Neues Kochbuch: Französisch kochen mit Aurélie, Scholle Müllerinnen Art

Am 5. Oktober ist Aurélie Bastians neues Kochbuch bei Bassermann Inspiration erschienen. Für die in Deutschland lebende Französin, die der Liebe wegen bei uns gelandet ist, auch einen überaus erfolgreichen Blog betreibt und beim MDR ihre eigene Kochshow hat, ist Essen und die französische Küche Bestandteil ihrer Identität. Im neuen Buch versammelt sie neben ihren Lieblingsrezepten auch Klassiker der französischen Landküche, dabei achtet sie darauf, dass alle Zutaten auch in Deutschland erhältlich sind.





Aus dem Rezeptteil: Rillettes de canard (Entenfleisch in Schmalz) - Terrine de courgette (Ziegenkäse -Terrine mit Feige, Nuss und Zucchini) - Soupe à l’oignon (Zwiebelsuppe) - Gougères aux épinards (Spinatwindbeutel) - Quiche lorraine (Lothringer Speckkuchen) - Poulet aux pommes et au cidre (Apfel-Hähnchen mit Cidre) - Moules à la marinière (Muscheln in Weisswein) - Soupe au pistou (Provenzalische Gemüsesuppe mit Basilikumcreme) - Fondant au chocolat (Schokoladenkuchen) - Poire au vin (Birne in Rotwein) …

Das Buch unterscheidet sich wohltuend von den trendigen Vegan-, Gesund- und Wenn-dann-unbedingt-Vegetarisch-Kochbüchern, die uns zurzeit überschwemmen. Bodenständige unprätentiöse Rezepte, unterteilt in die Kapitel Vorspeisen, Kleine Speisen, Geflügel-/Fleisch-/Fisch- und Gemüsegerichte (wobei diese ehr als Beilagen fungieren) und Nachtisch. Ergänzt wird das Ganze durch "Tipps, Tricks & Infos", die Kochanfängern sicher nützlich sein werden. Fragen wie "Was mache ich, wenn die Sauce zu dünnflüssig ist? oder "In Butter braten, geht das denn?" werden sich sicherlich weniger erfahrene Hobby-Köche stellen.

Die Rezepte sind Schritt für Schritt gut erklärt und schön, aber nicht außergewöhnlich, bebildert. Wer kaum oder noch gar nicht französisch gekocht hat, kann hier einen guten Einstieg finden. Für Gesundheitsapostel und Veganer ist es, wie gesagt gar nichts...

Ich habe eine Rezept ausprobiert - mit viel Butter natürlich:

Sole meunière - Scholle Müllerinnen Art

 Dazu braucht man (für 2 Personen):

- 2 Schollenfilets
- 4 EL Mehl
- 80 g Butter
- Zitronensaft

Für die Petersiliensauce: 

- 1 Bund Petersilie
- 50 g Butter
- 1 EL Olivenöl
- 1-2 TL Zitronensaft
- Salz und Pfeffer



Und so geht's:

- Die Schollenfilets trocken tupfen und beidseitig mit Mehl bestäuben. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Filets zuerst 3 Minuten auf der Hautseite, dann 3 Minuten auf der anderen Seite braten. Fleißig die heiße Butter mit einem Löffel auf die Filets gießen, am Ende salzen und pfeffern.

- Für die Sauce die Petersilienblättchen abzupfen. Die Butter in einem Topf erhitzen, bis sie braun wird, Petersilie, Olivenöl und Zitronensaft dazu geben und pürieren, bis eine schöne Creme entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

- Die Petersiliensauce mit einem Pinsel auf den Tellern verstreichen (dressieren) und die Filets darauf platzieren, diese noch mit etwas Zitronensaft beträufeln und die braune Butter aus der Fischpfanne darübergießen.

Als Beilage empfiehlt Aurélie saftige `: Den oberen Teil der Tomate abschneiden, mit Paniermehl, Petersilie und Salz bestreuen und 8 Minuten bei 180 Grad im Ofen überbacken... (sehr lecker und simpel übrigens)

Weitere Informationen zur Autorin unter www.aureliebastian.de und www.franzoesischkochen.de.

Montag, 5. Oktober 2015

Glückliche Tiere - und Menschen: ein Besuch auf Gut Sonnenhausen und in den Hermannsdorfer Landwerkstätten

Schon die Einladungskarte war der Knaller: es gab zwei Ankreuzmöglichkeiten 1. Oh ja, ich nehme die Einladung gerne an und 2. Sorry, ich habe ein Abendessen mit Angela Merkel, schaff's leider nicht... Da ich kein Abendessen mit der Kanzlerin hatte, bin ich gerne zum Gut Sonnenhausen, 30 Kilometer südöstlich von München gelegen, gefahren. Anlass für die Feier vergangenen Montag was das Erscheinen des zweiten Sonnenhausen-Journals, die Vorstellung der neuen Kultursaison durch Kuratorin und Sängerin Stefanie Boltz. und die Vorstellung des Kochstalls, der am 23.10. offiziell eröffnet werden wird.








In dem zertifizierten Bio-Hotel kann man ansonsten tagen und am Wochenende Feste feiern. Erworben hat es in den 80ern Ökopionier Karl Ludwig Schweisfurth, Vater des jetzigen Hausherrn Georg Schweisfurth. Metzgerssohn Karl Ludwig war zunächst Praktikant in den großen Schlachthöfen in den USA, seine Erfahrungen setzte er in der Industrialisierung der heimischen Fleischverarbeitung um. Aus einem kleinen Familienbetrieb heraus schuf er das größte fleischverarbeitende Unternehmen Europas: Herta (heute zum Nestlé-Konzern gehörend). 25.000 Schweine und 5.000 Rinder wurden damals wöchentlich verarbeitet.
1984 verkaufte er den Betrieb an den Nestlé-Konzern und begann von Gut Sonnenhausen aus, auf dem Gut Herrmannsdorf bei Glonn, Schweine nach den Grundsätzen der ökologischen Landwirtschaft zu halten und zu züchten. Aus dieser Zeit stammt sein Zitat: „Mir war schlagartig klar, dass Fleisch von derart gequälten Tieren keine lebensfördernde Nahrung für uns Menschen sein kann.“
Die daraus entstandenen Herrmannsdorfer Landwerkstätten mit Stallungen, Hofladen, Biergarten und Gasthof gelten heute als Pionierbetrieb der natürlichen, artgerechten und nachhaltigen Lebensmittelherstellung im großen Maßstab, sie verbinden einen voll-biologischen Betrieb  mit dem Ziel der Wirtschaftlichkeit und ideellem/künstlerischem Anspruch (zahlreiche Kunstwerke im und um den Hof, regelmäßige Hofmärkte mit künstlerischem Begleitprogramm). 2008 wurden die Herrmannsdorfer Landwerkstätten mit dem Bio-Handelspreis, einer „Selly“ ausgezeichnet. Der Betrieb wird mittlerweile von seinem Sohn Karl Schweisfurth geleitet, Karls Zwillingsbruder Georg gehört zu den Gründern der Basic AG.


Es war ein schöner, stimmungsvoller Abend mit einem herzlichen Gastgeber. Zusammen mit Hotelchefin Maren Reisser stellte Georg Schweisfurth das neue Journal vor, Stefanie Boltz gab zusammen mit ihrem Duopartner Sven Faller von Le Bang Bang am Bass und dem Gitarristen Andreas Dombert ein kleines Live-Konzert. Als Kuratorin des Kulturprogramms stellte sie die neuen Highlights vor.


Eine besondere Überraschung gab's zum Schluss: der neue Kochstall wurde vorgestellt undauch gleich mit einem Showkochen eingeweiht. Meine Bilder zeigen die Variation vom Ochsenschwanz. Mmh, war lecker...




Am nächsten Tag besuchte ich dann natürlich noch die glücklichen Schweinchen in Hermannsdorf, allerliebst. Die Produkte der Herrmannsdorfer Landwerkstätten gibt es übrigens auch in Geschäften in München und Biomärkten in Süddeutschland. Wohl bekomm's...






Montag, 24. August 2015

Literarische Rezepte, Teil 1: Heinz von Wilks Chiemsee-Krimis - Tagliatelle mit Steinpilzen

Der im Chiemgau lebende Autor Heinz von Wilk hat schon einiges gemacht in seinem Leben: er war Berufsmusiker, Immobilienmakler in Spanien und führte erfolgreich eine Künstleragentur. 2011 - zurück in seiner Heimat - schrieb er sein erstes Buch "Chiemsee-Jazz", außerdem einen Band mit Kurzgeschichten. Auf Chiemsse-Jazz folgten "Chiemsee-Cowboys" und "Chiemsee-Verschwörung". In den "Stocker-Krimis" geht es um einen, ja, wie soll man sagen, etwas lädierten Helden, der nach abenteuerlichen Jahren in Spanien eine Kneipe namens "Endstation" am Chiemsee eröffnet. Jeden Mittwoch wird gejammt, immer mit von der Partie sind die Bedienung Nellie, die nie ein Blatt vor den Mund nimmt und schon am späten Vormittag mit Gin Tonics anfängt, und Zeno, ein ehemaliger Kriminaler, der sich kreative Rezepte ausdenkt und auch nur seine Ruhe haben will.

Aber natürlich kommt es anders, und sie werden immer wieder in mysteriöse Fälle mit hinein gezogen. Dabei spielt ein Kommissar namens Zuckerhahn, der dem verstorbenen Schauspieler Walter Sedlmayr auf's Haar gleicht, eine wichtige Rolle. In Band 2 tritt übrigens Dackel Josef zum ersten Mal auf und wird ein wichtiges Mitglied des Teams.

Das Ganze ist sehr amüsant geschrieben, oft ganz und gar nicht politisch korrekt und mit viel Lokalkolorit versehen. Ich mag die eingestreuten Rezepte sehr, und das schmeckt auch alles... Das folgende Rezept stammt aus dem dritten Band "Chiemsee-Verschwörung".

Tagliatelle mit Steinpilzen (für 4 P.)


 


Und das braucht man:

400 g frische Steinpilze, gesäubert und in nicht zu dünne Scheiben geschnitten
1 kleine Zwiebel und 2 Knoblauchzehen, klein geschnitten
1 Bund Petersilie, klein gehackt
300 g Tagliatelle (bei mit auf dem Foto ist es die dünnere Version Tagliolini), bissfest gekocht
etwas Zitronensaft, Butter zum anbraten, Weißwein, Pilzfond und Sahne

Und so geht's (so frei Schnauze wie im Buch):

Knoblauch und Zwiebel in Butter anschwitzen, die Pilze dazu geben und mit anschwitzen, ein paar Minuten. Mit einem kräftigen Schluck Weißwein ablöschen, mit etwas Pilzfond und Sahne auffüllen und 5 Minuten köcheln lassen. Die Hälfte der Petersilie und einen Spritzer Zitrone unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Nudeln unterhebenund servieren, restliche Petersilie darüber streuen.

Bon appétit!


Montag, 17. August 2015

Dietmars Schnellrezepte Teil 5: Variation von Fleisch und Gemüse



Fast müsste ich diese Serie "Dietmars Lenden-Rezepte" nennen, denn er scheint ein Faible für schnelles Rind zu haben... 



Und hier das Rezept:

Den tiefgekühlten Blumenkohl zusammen mit einem in kleine Scheiben geschnittenen Kornapfel bissfest dünsten, nur mit Muskat würzen.
Das Stück Rinderlende einseitig salzen, anderweitig mit Olivenöl bestreichen, beidseitig bei milder Temperatur in einer Edelstahlpfanne ohne Fett anbraten (1/3 des Max.-Wertes), bis es braun ist.
Dann mit 3 Esslöffel Roséwein in der Pfanne ablöschen, Deckel auf die Pfanne und diese 5 Minuten in den auf 80° vorgeheizten Backofen stellen.
So zieht das Fleisch schön durch und wird ganz blassrosa.
Auf dem Teller angerichtet kommt noch etwas getrockneter Lavendel auf’s Fleisch, der dem Ganzen eine provencalische Schärfe verleiht.

Bon appétit!

Donnerstag, 13. August 2015

Tiroler Spinat-Feta-Knödel - ein Rezept von Laura Winkler

Heute kocht Laura Winkler von der Berliner Band "Holler My Dear"... Aus der zweiten Ausgabe von Silberhorn. Die dritte Ausgabe zum Thema Kulinarik ist so gut wie fertig und wartet bald am Kiosk auf euch!


Freitag, 31. Juli 2015

Kambodschanisches Rinder-Beef Lok Lak - von Hemsley & Hemsley

Vor kurzem habe ich mir das Kochbuch der schönen Hemsley-Schwestern gekauft. Die beiden sind, wie ihr sicher wisst, mit ihrem Ernährungskonzept, das Weißmehl, Zucker und alles Glutenhaltige komplett weglässt, in aller Munde. "Gutes essen macht, dass es dir gut geht" ist die Philosphie dabei. Weizennudeln werden durch die Zucchini-Variante ersetzt, gesüßt wird mir Honig oder Ahornsirup, und wenn es Fleisch gibt, dann werden die Knochen auch gleich mitverarbeitet.

Es gibt außerdem gute Tipps, wie man sich auch unterwegs gesund ernähren kann. Das folgende Rezept ist nicht in dem Buch enthalten, ich habe es auf der Website gefunden. Schnell, einfach und lecker.

Und das braucht man (für 2 Personen):

- 250 g Rindersteak, in 1 cm dünne Streifen geschnitten
- 1 TL Bio-Ghee oder natives Kokosöl


Marinade

- 1 TL Fischsoße
- 1 TL Tamari (glutenfreie Sojasauce)
- 1 TL frisch geriebener Ingwer
- 1 TL fein gewürfelter Knoblauch
- Meersalz
- viel frischer Pfeffer nach gusto

Schwarzer-Pfeffer-Dressing

- 2 TL frisch geriebener Ingwer
- 2 TL fein gewürfelter Knoblauch
- 3 TL Limettensaft
- 3 TL natives Olivenöl
- 1/2 TL frische gemahlener Pfeffer
- Meersalz zum Abschmecken

Salad

- 3 große Tomaten, in Scheiben geschnitten
- 1 Schalotte oder eine halbe Zwiebel in dünne Scheiben geschnitten
- 1 große Avocado
- ein Romanasalat, gewaschen, trocken geschüttelt und in mundgerechte Stücke zerteilt


Und so geht's:

- Das Fleisch mit der Marinade mischen und mindestens 15 Minuten bei Raumtemperatur oder über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen, dann aber vor dem Braten auf Zimmertemeperatur bringen.


- Die Zutaten für das Dressing mischen und beiseite stellen.

- Die Salatbestandteiler auf zwei Tellern verteilen: erst den Blattsalat, dann die Avocado und Tomaten, mit den Zwiebeln bestreuen.

- eine große Bratpfanne mit dem Ghee oder dem Öl erhitzen und die Rinderstreifen unter Rühren darin eine Minute anbraten, dann sind sie rosa / medium.

- das Rind auf den Tellern verteilen

- 100 ml Wasser zum Bratensaft geben und reduzieren lassen, über das Rind geben, anschließend alles mit dem Dressing begießen und servieren.

Bon appétit! 

Mittwoch, 15. Juli 2015

Filmtipp: Youth - La Giovinezza - Ewige Jugend

Leider kommt dieser Film bei uns erst im Oktober ins Kino, ich war aber bei einer Pressevorführung und war und bin so begeistert: Michael Caine (hach), Harvey Keitel (schmacht), Rachel Weisz (wie gut kann man mit 45 noch aussehen? Wird sie gut von Daniel Craig gepflegt?) und ganz, ganz wunderbare Musik, unter anderem von David Lang (im italienischen Trailer zu hören), einem amerikanischen Komponisten. Herzzereißende Geschicht. Jane Fonda als alternde Diva, Diego Maradona und Miss Universum vor "Zauberberg"-Schweizer-Alpen-Kulisse. Was soll ich mehr sagen. Paolo Sorrentino at his best...


Dietmars Schnellrezepte Teil 4: Rinderlende mit Ruccolsalat

Vegetarier weggeschaut, alle anderen...
 
Der Ruccolasalat und die Kirschtoamten sind mit Ingwer und Lavendel bestreut. Später kommt weißer Balsamico und Zitronen-Olivenöl dazu.
Das Fleisch ist einseitig mit Meersalz und anderseitig mit einem Streifen Olivenöl eingestrichen... Kurz beidseitig scharf anbraten, ruhen lassen!
 

 
 
Bon appétit!
 

Montag, 13. Juli 2015

Backen mit Christine Bergmayers Buch - Seth's New York Cheesecake mit Johannisbeer-Topping

Backen ist ja bisher so gar nicht mein Ding, aber das Buch "Zeit zum Backen!" hat mir der Südwest Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt, es ist Johannisbeerzeit - und Cheesecake lieben wir alle in unserer Familie. Hier blättern wir durch das ganze Buch, das sehr ansprechend gestaltet ist und alle Teigformen in verschiedenen Kapiteln vorstellt: vom einfachen Mürbeteig über Hefeteig bis zum Biskuit. Weihnachten und "Reisegbäck" sind zwei weitere Kapitel gewidmet. Sehr lustig ist der letzte Teil zum Thema "Pimp your cake" zum Thema Dekorieren.



Christine Bergmayer und ihre Backkünste lernte ich über meine (Teilzeit-)Arbeit bei einem Stadtmagazin kennen. Da gibt es die Rubrik "Wo kommst du her, wo gehtst du hin?" Und das waren die Antworten auf meine Fragen in einer Langversion:

Wo kommst du her, wo gehst du hin?


Christine Bergmayer, alias „Die Zuckerbäckerin“, ist Konditorin aus Leidenschaft. 1999 gründete sie zusammen mit Martin Müller das legendäre „Opera“ in Regensburg, stieg aber 2004 wieder aus. In ihrer Hamburger Backstube kann sie den Ansturm an Tortenbestellungen kaum bewältigen. Seit Jahren gehört sie zu den Besten der Branche und entwickelt als Foodstylistin auch Rezepte für Zeitschriften. Im Herbst 2014 ist ihr erstes Rezeptbuch „Backen!“ im Südwest Verlag erschienen.



Sie haben Ihre Lehre in Regensburg absolviert, sind Sie auch hier geboren?

Geboren bin ich in München. In Regensburg (Lappersdorf) habe ich meine Kindheit verbracht und bin dort zur Schule gegangen. Nach nur einer Bewerbung bekam ich eine Lehrstelle zur Konditorin im Prinzess Café  und konnte dort meine Hände täglich in Schokolade tauchen :-)

Fünf Jahre lang haben Sie zusammen mit Martin Müller die Konditorei Opera geführt. Was hat Sie dann letztendlich so weit weg, nach Hamburg verschlagen?

Als Martin Müller mich 1998 anrief und mir die Idee vom gemeinsamen Café unterbreitete, lebte ich gerade in Hamburg und arbeitete beim Bauer Verlag als Foodstylistin. Nach kurzem Nachdenken und voller Vorfreude auf ein eigenes Café bin ich wieder nach Regensburg gezogen. Da ich sehr reisefreudig bin und gerne neue Ziele habe, machte ich mich nach einigen Jahren wieder auf die Wanderschaft und bin nach Fürstenfeldbruck und London 2007 wieder in meine norddeutsche Lieblingsstadt Hamburg zurückgekehrt. Dort konnte ich an alte Kontakte in den Verlagen anknüpfen und gründete zusätzlich meine Event-Tortenbackstube „Die Zuckerbäckerin".

Wie kommt man mit 17 zum Backen, während die anderen Motorradfahren oder ganz anderen Sachen im Kopf haben?

Nu ja :-) Ich war ein braves Mädchen und in der Küche sehr glücklich (bin es bis heute) - und schon damals wusste man - Liebe geht durch den Magen :-)

Sie waren während Ihrer beruflichen Karriere immer wieder in London, was fasziniert Sie an der Stadt?

London war schon 1991 Liebe auf den ersten Blick :-) Ich lernte dort viele tolle Menschen, Konditoren aus aller Welt und Freunde fürs Leben kennen. Wir treffen uns dort heute noch immer mal wieder. Beruflich lasse ich mich dort gerne in den vielen Cafés und Backstuben inspirieren und sammle neue Backideen.

Backen macht glücklich, warum?

Was gibt es Schöneres als zu backen? Es riecht gut, es schmeckt gut, alle freuen sich, wenn sie probieren dürfen und man kann Feste noch schöner backen. Die Familie und Gäste freuen sich immer über Torte! Obendrein ist es für mich Spaß und Entspannung, Torten zu dekorieren und Kekse zu verzieren.



Und hier endlich das Rezept:

Gewidmet dem Sänger und Tänzer Seth

Für einen kleinen Kuchen (sehr praktisch auch für Kleinfamilien!) braucht man:

Für den Boden:
75 g Butter
100 g Butterkekse

Für die Füllung:
400 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
100 g Crème fraiche
60 g Zucker
1 EL Speisestärke
1 EL Vanillezucker (dazu gibt es auch ein Rezept im Buch)
2 Eier (Kl. M)

Für den Guss:
180 g rote Johannisbeeren
(frische oder TK)
100 Gelierzucker 2:1

Außerdem:
1 Gefrierbeutel
1 Springform (18 cm)
Backpapier



Uns so sieht er bei uns aus...


Und so geht's:

1. Für den Boden die Butter in einem kleinen Topf zerlassen.


2. Butterkekse in einen Gefrierbeutel füllen. Den Beutel fest verschließen und die Kekse mit einer Teigrolle fein zerbröseln. Die Brösel mit der Butter mischen und gut verrühren.

3. In die Springform ein Blatt Backpapier einspannen. Die Keksmasse in die Form geben und mit der Rückseite eine Esslöffels die Brösel 1 bis 2 Zentimeter hoch an den Rand und auf dem Boden festdrücken. Die Form 10 Minuten kühl stellen.

4. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160, Gas Stufe 2-3) vorheizen.

5. Für die Füllung Frischkäse, Créme fraiche, Zucker Speisestärke und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben. Alles mit den Rührbesen des Handrührgeräts auf mittlerer Stufe glatt rühren.

6. Eier nach und nach kurz unterrühren. Frischkäsemasse in die Springform füllen und glatt streichen.

7. Den Kuchen auf einem Rost im unteren Drittel des vorgeheizten Ofens bei 180 Grad 30 bis 35 Minuten backen, anschließend auf einem Gitter aukühlen lassen.

8. Für den Guss Johannisbeeren waschen, verlesen und zupfen. Beeren und Gelierzucker in einen Topf geben, zum Kochen bringen und dabei ab und zu umrühren. 1 bis 2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Johannisbeeren noch heiß durch ein Sieb streichen. Den aufgefangenen Saft noch warm über den ausgekühlten Cheesecake gießen und den Kuchen dann 3 bis 4 Stunden kühl stellen.

9. Vor dem Servieren den Cheesecake vorsichtig mit einem schmalen, glatten Messe aus der Form schneiden.

Tipp: Der New York Cheesecake schmeckt am besten, wenn er mehrere Stunden durchgezogen hat.

Ist sehr gut gelungen, schmeckt wunderbar... Eine schöne sonnige Woche! Was backt Ihr so?












Samstag, 4. Juli 2015

Sommer-Lektüre: drei Tipps

Na, geht's bald los in die Ferien? Lest ihr da digital oder schleppt Ihr noch Bücher? Jetzt wo der Sommer endlich da ist, kann man ja auch bei uns am Badesee lesen. Und hier drei Empfehlungen:


1. Benedict Wells: Becks letzter Sommer (Diogenes)


Das Buch habe ich erst jetzt entdeckt, da es mit Christian Ulmen in der Titelrolle gerade verfilmt wurde und in die Kinos kommt: Ein Lehrerdasein in München - Robert Beck trinkt oft abends zu viel, hat ein Bäuchlein bekommen, das er nicht mag, und kann sich zu gar nichts mehr recht aufraffen, seinen Beruf mag er auch eher so mittel... Sehnsüchtig denkt er an seine Zeit als Musiker in einer Rockband zurück, als er eine Entdeckung macht. Einer seiner Schüler ist ein Gitarren- und Gesangsgenie. Bald träumt er von der großen Managerkarriere und schreibt Songs für Rauli Kantas. Außerdem traut er sich, eine Traumfrau im Café anzusprechen und sich mit ihr zu verabreden... Es scheint aufwärts zu gehen. Doch sein alter Freund Charlie muss in die Psychatrie wegen Drogenproblemen und Depressionen. Das klingt jetzt alles schwerer als es ist. Der Roman ist wunderbar geschrieben, spannend und oft anrührend und mündet in ein wahnsinniges Road-Movie quer durch Osteuropa... Und immer wieder taucht ein gewisser Robert Zimmermann auf. Lesen! Der Film soll so mittelmäßig sein, das Buch sicher nicht.

 

2. J. Courtney Sullivan: Sommer in Maine (Deuticke Verlag)


Perfekte Sommerlektüre um vier Frauen, die schließlich alle im Sommerhaus der Familie zusammentreffen: Alice, die oft streng und unnahbar wirkt, würde alles dafür geben, eine einzige tragische Nacht in ihrem Leben ungeschehen zu machen. Aber auch Tochter Kathleen, Enkelin Maggie und die scheinbar so perfekte Schwiegertochter Ann Marie, die am liebsten Puppenhäuser bastelt, haben panische Angst davor, dass ihre dunklen Geheimnisse ans Licht kommen könnten. Doch die Wogen schlagen hoch zwischen den ungleichen Frauen, und die Fassaden bröckeln … "Eine meisterhaft erzählte Familiengeschichte in der Tradition der großen amerikanischen Romanciers", sagt der Klappentext, das ist aber nicht alles. Man kann das Meer förmlich riechen und sich eigentlich mit allen Frauen irgendwie identifizieren, auch wenn's manchmal schwer fällt. Das ist meisterhaft erzählt, mit viel Humor und oft tragikkomisch. Ich hab's schon zum zweiten Mal gelesen und es wieder sehr genossen...




3. Nino Haratischwili: Das achte Leben (Für Brilka) (Frankfurter Verlagsanstalt)


Jetzt schon mein Buch des Jahres schlechthin, das ich allen, die ich mag, missionarisch ans Herz lege, was ganz selten vorkommt. Lasst euch nicht von den 1.280 Seiten abschrecken. Das wird keine Minute langweilig, und an einigen Stellen am Schluss musste ich wirklich weinen. Die Musik Kittys würde man zu gern hören... Und hier eine - nicht von mir verfasste - kurze, präzise Inhaltsangabe des Verlages:

"Georgien, 1900: Mit der Geburt Stasias, Tochter eines angesehenen Schokoladenfabrikanten, beginnt dieses berauschende Opus über sechs Generationen. Stasia wächst in der wohlhabenden Oberschicht auf und heiratet jung den Weißgardisten Simon Jaschi, der am Vorabend der Oktoberrevolution nach Petrograd versetzt wird, weit weg von seiner Frau. Als Stalin an die Macht kommt, sucht Stasia mit ihren beiden Kindern Kitty und Kostja in Tbilissi Schutz bei ihrer Schwester Christine, die bekannt ist für ihre atemberaubende Schönheit. Doch als der Geheimdienstler Lawrenti Beria auf sie aufmerksam wird, hat das fatale Folgen ... Deutschland, 2006: Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der UdSSR herrscht in Georgien Bürgerkrieg. Niza, Stasias hochintelligente Urenkelin, hat mit ihrer Familie gebrochen und ist nach Berlin ausgewandert. Als ihre zwölfjährige Nichte Brilka nach einer Reise in den Westen nicht mehr nach Tbilissi zurückkehren möchte, spürt Niza sie auf. Ihr wird sie die ganze Geschichte erzählen: von Stasia, die still den Zeiten trotzt, von Christine, die für ihre Schönheit einen hohen Preis zahlt, von Kitty, der alles genommen wird und die doch in London eine Stimme findet, von Kostja, der den Verlockungen der Macht verfällt und die Geschicke seiner Familie lenkt, von Kostjas rebellischer Tochter Elene und deren Töchtern Daria und Niza und von der Heißen Schokolade nach der Geheimrezeptur des Schokoladenfabrikanten, die für sechs Generationen Rettung und Unglück zugleich bereithält. Das achte Leben (Für Brilka) ist ein epochales Werk der auf Deutsch schreibenden, aus Georgien stammenden Autorin Nino Haratischwili. Ein Epos mit klassischer Wucht und großer Welthaltigkeit, ein mitreißender Familienroman, der mit hoher Emotionalität über die Spanne des 20. Jahrhunderts bildhaft und eindringlich, dabei zärtlich und fantasievoll acht außergewöhnliche Schicksale in die georgisch-russischen Kriegs- und Revolutionswirren einbindet."

 Ja, manchmal kippt das fast, aber nur fast in Phantastische, Melodramatische, aber irgendwie passt es trotzdem immer. Also nix wie ran.

Und was lest Ihr so?

Dienstag, 9. Juni 2015

Dietmars Schnellrezepte, Teil 3: Rinder-Lende à la Didi



Vor lauter Knef-Chansons-Singen bin ich leider in den vergangenen Woche zu rein gar nichts anderem gekommen, deshalb bin ich dankbar, wieder ein Rezept von Dietmar Grün veröffentlichen zu können...

Eisberg-Salat und Ruccola mischen. Dazu bunte Kirschtomaten (gelb-rot), klein gehackte Walnüsse, und Erdbeeren
Für's Dressing: weißen Balsamico, Walnussöl und Bio-Zitronen-Olivenöl mit einem Hauch getrockneten Lavendel, Sel du Corbieres (mit Pfeffer und Wein vermischtes Meersalz), ein wenig Knoblauch, Orangencaramel und Ingwer mischen.



Eine Edelstahlpfanne nur so heiß werden lassen, dass ein Wassertropfen verdampft. (Bei meinem Herd wähle ich Stufe 3 von 12)
Einen Streifen bestes Olivenöl einseitig auf das Fleisch streichen, mit dieser Seite in die Pfanne legen. Anbraten bis es knusprig ist, wenden, U.U. die Energiezufuhr nach 2-3 Minuten
nochmals eine Stufe reduzieren.

Wenn das Fleisch auch seitlich genug Farbe hat, aus der Pfanne nehmen. 1-2 Esslöffel Wein in die Pfanne geben. So lässt sich das Angebackene aus der Pfanne mit dem Pfannenheber leicht lösen.
Den Sud mit den Resten vom Fleisch übers Fleisch geben. Mit Salat servieren.



Weinempfehlung: ein zarter Rieslinfg feinherb, wie er an Mosel-Saar angebaut wird, harmoniert hervorragend mit der unterschwelligen Süße im Salat. Die Säure steht dem Fleisch kraftvoll entgegen. Exzellent dazu passte WillemsWillems Altenberg Alte Reben Edmond 2011,  Moderat mit 11% Alc.Volumen, sehr erfrischend und in bester Trinkreife.