Donnerstag, 8. Oktober 2015

Neues Kochbuch: Französisch kochen mit Aurélie, Scholle Müllerinnen Art

Am 5. Oktober ist Aurélie Bastians neues Kochbuch bei Bassermann Inspiration erschienen. Für die in Deutschland lebende Französin, die der Liebe wegen bei uns gelandet ist, auch einen überaus erfolgreichen Blog betreibt und beim MDR ihre eigene Kochshow hat, ist Essen und die französische Küche Bestandteil ihrer Identität. Im neuen Buch versammelt sie neben ihren Lieblingsrezepten auch Klassiker der französischen Landküche, dabei achtet sie darauf, dass alle Zutaten auch in Deutschland erhältlich sind.





Aus dem Rezeptteil: Rillettes de canard (Entenfleisch in Schmalz) - Terrine de courgette (Ziegenkäse -Terrine mit Feige, Nuss und Zucchini) - Soupe à l’oignon (Zwiebelsuppe) - Gougères aux épinards (Spinatwindbeutel) - Quiche lorraine (Lothringer Speckkuchen) - Poulet aux pommes et au cidre (Apfel-Hähnchen mit Cidre) - Moules à la marinière (Muscheln in Weisswein) - Soupe au pistou (Provenzalische Gemüsesuppe mit Basilikumcreme) - Fondant au chocolat (Schokoladenkuchen) - Poire au vin (Birne in Rotwein) …

Das Buch unterscheidet sich wohltuend von den trendigen Vegan-, Gesund- und Wenn-dann-unbedingt-Vegetarisch-Kochbüchern, die uns zurzeit überschwemmen. Bodenständige unprätentiöse Rezepte, unterteilt in die Kapitel Vorspeisen, Kleine Speisen, Geflügel-/Fleisch-/Fisch- und Gemüsegerichte (wobei diese ehr als Beilagen fungieren) und Nachtisch. Ergänzt wird das Ganze durch "Tipps, Tricks & Infos", die Kochanfängern sicher nützlich sein werden. Fragen wie "Was mache ich, wenn die Sauce zu dünnflüssig ist? oder "In Butter braten, geht das denn?" werden sich sicherlich weniger erfahrene Hobby-Köche stellen.

Die Rezepte sind Schritt für Schritt gut erklärt und schön, aber nicht außergewöhnlich, bebildert. Wer kaum oder noch gar nicht französisch gekocht hat, kann hier einen guten Einstieg finden. Für Gesundheitsapostel und Veganer ist es, wie gesagt gar nichts...

Ich habe eine Rezept ausprobiert - mit viel Butter natürlich:

Sole meunière - Scholle Müllerinnen Art

 Dazu braucht man (für 2 Personen):

- 2 Schollenfilets
- 4 EL Mehl
- 80 g Butter
- Zitronensaft

Für die Petersiliensauce: 

- 1 Bund Petersilie
- 50 g Butter
- 1 EL Olivenöl
- 1-2 TL Zitronensaft
- Salz und Pfeffer



Und so geht's:

- Die Schollenfilets trocken tupfen und beidseitig mit Mehl bestäuben. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Filets zuerst 3 Minuten auf der Hautseite, dann 3 Minuten auf der anderen Seite braten. Fleißig die heiße Butter mit einem Löffel auf die Filets gießen, am Ende salzen und pfeffern.

- Für die Sauce die Petersilienblättchen abzupfen. Die Butter in einem Topf erhitzen, bis sie braun wird, Petersilie, Olivenöl und Zitronensaft dazu geben und pürieren, bis eine schöne Creme entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

- Die Petersiliensauce mit einem Pinsel auf den Tellern verstreichen (dressieren) und die Filets darauf platzieren, diese noch mit etwas Zitronensaft beträufeln und die braune Butter aus der Fischpfanne darübergießen.

Als Beilage empfiehlt Aurélie saftige `: Den oberen Teil der Tomate abschneiden, mit Paniermehl, Petersilie und Salz bestreuen und 8 Minuten bei 180 Grad im Ofen überbacken... (sehr lecker und simpel übrigens)

Weitere Informationen zur Autorin unter www.aureliebastian.de und www.franzoesischkochen.de.

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