Mittwoch, 31. Mai 2017

Ein Kochbuch, ein Rezept und einmal Urlaubslektüre


Dieses neue Kochbuch wird es in meine ewige Lieblingsliste schaffen: "Vegetarisch mit Liebe" von Jeanine Donofrio (Bilder von Jack Mathews, Südwest Verlag) ist genial aufgebaut. Von "A" wie Apfel bis "Z" wie Zwiebel findet man alphabetisch Rezepte zu allen gängigen Obst- und Gemüsesorten. Die Idee dahinter: man geht zum Wochenmarkt, zum Gemüsehändler, sucht etwas aus, das frisch zu haben ist und sucht dann das passende Rezept dazu. Oder wer kennt nicht das Dilemma mit den Gemüsekisten, in denen unerwartet ein riesiger Blumenkohl lauert...

Ich habe es vergangenen Samstag gleich ausprobieren können: auf dem Markt gab es Mangold und Frühlingszwiebeln frisch und vor Ort angebaut. Da es in letzter Zeit so viel Fleisch bei uns gab (siehe Küchenschlacht...), machte ich mich auf die Suche nach einem leckeren vegetarischen Rezept und wurde sofort in diesem wunderbaren Buch fündig:

Tacos mit Mangold und weißen Bohnen


(bei mir wurden es Enchiladas, da es im Geschäft nebenan keine Tacos zu kaufen gab)





Und das braucht man (für 4 Personen)

  • 5 Blätter Mangold
  • 1 TL natives Olivenöl extra
  • 1 mittelgroße Zwiebel, in Ringe geschnitten (ich hab' meine Lauchzwiebeln verwendet, ebenso wie für die Tomatensalsa (siehe unten)
  • Meersalz
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und zerdrückt
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/4 TL getrockneter Oregano
  • 100 g weiße Bohnen aus der Dose, abgespült und abgetropft
  • 8 Tortillas (oder 6 Enchilladas)
  • 50 g zerkrümelter Feta
  • 1 Handvoll Korianderblätter

Und so geht's:

  • Mangold mit Stielen längs aufrollen und in feine Streifen schneiden. Die fleischigen Stiele klein schneiden
  • Olivenöl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Zwiebel darin weich dünsten, Mangoldstiele zufügen, salzen und 1 Minute mitdünsten. Knoblauch und Mangoldblätter dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen, unter Rühren erhitzen bis die Mangoldblätter zusammengefallen sind. Oregano und Bohnen unterrühren, Pfanne vom her nehmen.
  • Tortillas mit der Füllung belegen und mit Feta bestreuen. Mit Koriander und Salsa servieren.

Ich habe den Feta zur Füllung dazu gegeben, die Enchiladas damit gefüllt und mit Feta 20 Minuten im Ofen überbacken.

Am Ende des Buches gibt es noch tolle Grundrezepte, zum Beispiel für verschiedenen Salsas. Meine bestand aus Tomaten, Koriander, viel Limettensaft, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Chili.


Und da wir bald nach bella Italia fahren, hier in Bayern Pfingstferien sind und ihr vielleicht auch bald weg fahrt, ein kleiner Urlaubslektüre-Tipp: Dörte Hansen - Altes Land (Penguin). Knorrige Gestalten, urtümliche Landschaften und ein bisschen Vergangenheitsbewältigung: der Roman spielt im so genannten "Alten Land", einer Kulturlandschaft in der Nähe von Hamburg, wohin es heutzutage viele Städter auf der Suche dem ursprünglichen Leben zieht. In einem großen alten Bauernhaus lebt dort Vera, Zahnärztin, einst von ihrer Mutter, mit der sie aus Ostpreußen hatte fliehen müssen, dort zurückgelassen - samt ihrem abgelegten Mann, dem vom Zweiten Weltkrieg schwer traumatisierten Karl. Nach dem Tod des Ziehvaters ist sie sehr einsam, aber plötzlich steht die Tochter ihrer Halbschwester, Anne, samt ihrem kleinen Sohn vor der Tür. Der Vater des Kindes liebt eine andere, Anne ist verzweifelt. Darüber hinaus bevölkern noch allerlei andere wunderliche Typen, Hamburger Vollwertmütter, auf's Land geflohene Unglückliche und Großfamilien dieses Büchlein. Schade dass es mittendrin einfach irgendwie aufhört. Ich hätte gern noch mehr erfahren und der Annäherung von Vera und Anne zugeschaut. Aber auch so lohnt sich die Lektüre.

Erdbeeren: meine Lieblingsfrüchte zweimal anders - süß und salzig



Endlich sind sie wieder richtig reif: meine absoluten Lieblingsfrüchte. Mit einer Schale Erdbeeren kann ich locker ein Mittagessen ausfallen lassen, ohne es zu merken... Zwei Ideen, was man mit Erdbeeren noch so alles anstellen kann, als sie gleich pur zu genießen, will ich euch heute vorstellen.

Je röter desto gesünder sind die beliebten Früchte, die zur Familie der Rosengewächse gehören. Sie bestehen zu fast 90 Prozent aus Wasser, sind demnach extrem kalorienarm, und die restlichen 10 Prozent strotzen nur so vor gesunden Inhaltsstoffen: Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Orangen und Zitronen, außerdem bieten sie einen hohen Gehalt an Ballaststoffen (Pektine und Zellulose), die die Verdauung fördern. Auch findet sich in Erdbeeren viel Folsäure, die für Schwangere wichtig ist. Mit ihrem hohen Anteil an Kalzium, Kalium, Eisen, Zink und Kupfer bieten die Sommerfrüchte viele Mineralstoffe. Darüber hinaus enthalten sie Polyphenole: die sekundären Pflanzenstoffe sollen helfen, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Na, dann nichts wie rein ins Erdbeerfeld.



Ich kombiniere die leckeren Früchtchen gerne mit süßlichen aromatischen Minigurken, die man nicht schälen muss. Zwei Varianten gibt es dazu, eine süße und eine salzige. Grundlage ist immer eine Schale frischer Erdbeeren und vier Minigurken.



Und das braucht man (2-4 Personen):

  • 250 g Erdbeeren, 4 Minigurken
  • Für die pikante Variante 12 Mini-Mozzarella-Kugeln und ein Salatdressing aus 3 Teilen Olivenöl, 1 Teil Balsamicoessig, Salz Pfeffer, eine Handvoll frische Basilikumblättchen
  • Für die Dessert-Variante: ½ TL Kardamompulver, etwas Salz, 200 g Mascarpone (wer’s leichter mag, nimmt Quark!), 2 Päckchen Vanillezucker (kann man auch weg lassen, wenn einem die Erdbeeren süß genug sind), Saft und Schale einer kleinen Limette, Nüsse nach Geschmack (Pistazien, Cashewkerne etc., ungesalzen)
Und so geht’s:

  • Erdbeeren waschen, putzen, den Strunk entfernen, je nach Größe vierteln oder halbieren
  • Gurken in Scheiben schneiden
  • Für die pikante Variante alles vorsichtig mit den Mozzarella-Kugeln und dem Dressing mischen, mit Basilikum bestreut als kleine Vorspeise oder Beilagensalat servieren
  • Für die Dessert-Variante Früchte und Gurke mit dem Kardamom, einem Päckchen Vanillezucker und einer Prise Salz in einer Schüssel mischen und zehn Minuten ziehen lassen
  • Mascarpone oder Quark mit dem Limettensaft, übrigen Zucker und einer Prise Salz verrühren und über dem Salat verteilen, mit Nüssen und abgeriebener Limettenschale verzieren.
Mehr leckere Rezepte mit Erdbeeren auf meinem Blog einfachmit dem Suchbegriff finden!

Dienstag, 30. Mai 2017

Erfahrungen als Kandidatin bei der Küchenschlacht - Teil 1

Hallo allerseits: in meinem ersten Post zum Thema Erfahrungen bei Shopping Queen (siehe hier) hatte ich euch ja schon erzählt, dass ich zeitgleich auch bei der "Küchenschlacht" genommen worden wäre. Da hatte ich aber gerade fest bei SQ zugesagt, der nette junge Mann, mit dem ich öfters telefoniert hatte, war wirklich enttäuscht. Wenigstens hat er am Telefon so geklungen ;-)

Danach ist man ja, wenn man bei einem Format im Fernsehen mitgemacht hat, erst einmal für ein paar Monate für andere Sendungen gesperrt, was ja verständlich ist, denn man will ja nicht andauernd die gleichen Köpfe im TV sehen. Beworben hatte ich mich aus ähnlichen Gründen wie für Shopping Queen: mal was Neues ausprobieren, außerdem gefiel (und gefällt) mir die Sendung sehr gut - und ich koche wirklich leidenschaftlich gern, wie ihr vielleicht an den Beiträgen in meinem Blog erkennen könnte. Die Idee hinter der Küchenschlacht ist Folgende: 6 Hobbyköche treten gegeneinander an, und an jedem Tag der Woche werden alle Gerichte von einem Sterne-Koch probiert, der dann ein Gericht raus werfen muss. Wer zum Schluss der Wochensieger ist, darf später gegen fünf andere Wochensieger antreten, die Sieger dieser so genannten "Champions Weeks" kommen schließlich in Finale und können 25.000 Euro gewinnen. Nicht schlecht oder?



Im Januar hatte ich meine Erfahrungen bei Shopping Queen endlich gut verdaut, alles war winterlich trist und grau, so dachte ich, maile ich doch mal, dass ich eigentlich doch gerne mitmachen würde. Und siehe da, es bestand immer noch Interesse. Den Bewerbungsbogen hatte ich ja bereits ausgefüllt, dann soll man eine ganze Seite über sich selber schreiben (fiel sogar mir schwer, obwohl ich ja schon einiges erlebt habe), zwei Rezeptvorschläge pro Tag lagen auch bereits vor. Und Fotos sind natürlich wichtig: "Fernsehen lebt von Bildern".

Am ersten Tag kocht man sein Leibgericht, am zweiten eine Vorspeise, der dritte Tag steht unter einem bestimmten Motto, am Donnerstag kocht man ein Hauptgericht plus Dessert, am letzten Tag ein Gericht des jeweiligen Moderators, der selber natürlich auch Koch ist, schließlich soll er einen während der Sendung coachen. Zeit hat man exakt 35 Minuten.

Ausgewählt wird immer eine bestimmte Mischung an Hobbyköchen (man darf keine Kochausbildung oder Ähnliches haben): es soll quer durch alle Altersgruppen und Bundesländer gehen, aus der Schweiz und vor allem Österreich ist auch oft jemand dabei. Jetzt ging es erst Mal wieder um Termine, und ein entscheidender Unterschied: es kommt kein Caster vorbei. Ich weiß es nicht mehr so genau, aber ich musste wieder zwei- bis dreimal absagen. Es hat urlaubs- oder berufsmäßig einfach nicht gepasst. Ehrlich gesagt habe ich dann oft gedacht, das war's, aber ich bekam immer wieder einen Anruf. Gedreht wird einmal im Monat, dafür aber gleich vier Sendungenswochen gleichzeitig, beziehungsweise hintereinander.

Und wenn Ihr wissen wollt, wer mein Moderator war, wie meine Mitstreiter drauf waren und was ich letztendlich wirklich gekocht habe, dann bleibt dran. Demnächst auf diesem Blog!

Mittwoch, 10. Mai 2017

Mit Style in den Frühling: meine Looks

Hi, das kennt Ihr sicher alle: müde am Morgen und nichts anzuziehen, das heißt eigentlich dass einen die Kombis auf die Schnelle nicht einfallen. Aus diesem Grund habe ich angefangen, lustige Selfies auf Instragram zu veröffentlichen - zum einen, weil's Spaß macht, aber eigentlich, damit ich selber schnell nachschlagen kann, was ich gut kombiniert habe.

Und hier ein paar Looks dieses Frühlings:


Und Ihr so? Was gefällt euch, was wollt Ihr unbedingt haben, was ist euren Farbe der Saison?

Auf Instagram findet Ihr mich unter ursulagaisa