Dienstag, 30. Mai 2017

Erfahrungen als Kandidatin bei der Küchenschlacht - Teil 1

Hallo allerseits: in meinem ersten Post zum Thema Erfahrungen bei Shopping Queen (siehe hier) hatte ich euch ja schon erzählt, dass ich zeitgleich auch bei der "Küchenschlacht" genommen worden wäre. Da hatte ich aber gerade fest bei SQ zugesagt, der nette junge Mann, mit dem ich öfters telefoniert hatte, war wirklich enttäuscht. Wenigstens hat er am Telefon so geklungen ;-)

Danach ist man ja, wenn man bei einem Format im Fernsehen mitgemacht hat, erst einmal für ein paar Monate für andere Sendungen gesperrt, was ja verständlich ist, denn man will ja nicht andauernd die gleichen Köpfe im TV sehen. Beworben hatte ich mich aus ähnlichen Gründen wie für Shopping Queen: mal was Neues ausprobieren, außerdem gefiel (und gefällt) mir die Sendung sehr gut - und ich koche wirklich leidenschaftlich gern, wie ihr vielleicht an den Beiträgen in meinem Blog erkennen könnte. Die Idee hinter der Küchenschlacht ist Folgende: 6 Hobbyköche treten gegeneinander an, und an jedem Tag der Woche werden alle Gerichte von einem Sterne-Koch probiert, der dann ein Gericht raus werfen muss. Wer zum Schluss der Wochensieger ist, darf später gegen fünf andere Wochensieger antreten, die Sieger dieser so genannten "Champions Weeks" kommen schließlich in Finale und können 25.000 Euro gewinnen. Nicht schlecht oder?



Im Januar hatte ich meine Erfahrungen bei Shopping Queen endlich gut verdaut, alles war winterlich trist und grau, so dachte ich, maile ich doch mal, dass ich eigentlich doch gerne mitmachen würde. Und siehe da, es bestand immer noch Interesse. Den Bewerbungsbogen hatte ich ja bereits ausgefüllt, dann soll man eine ganze Seite über sich selber schreiben (fiel sogar mir schwer, obwohl ich ja schon einiges erlebt habe), zwei Rezeptvorschläge pro Tag lagen auch bereits vor. Und Fotos sind natürlich wichtig: "Fernsehen lebt von Bildern".

Am ersten Tag kocht man sein Leibgericht, am zweiten eine Vorspeise, der dritte Tag steht unter einem bestimmten Motto, am Donnerstag kocht man ein Hauptgericht plus Dessert, am letzten Tag ein Gericht des jeweiligen Moderators, der selber natürlich auch Koch ist, schließlich soll er einen während der Sendung coachen. Zeit hat man exakt 35 Minuten.

Ausgewählt wird immer eine bestimmte Mischung an Hobbyköchen (man darf keine Kochausbildung oder Ähnliches haben): es soll quer durch alle Altersgruppen und Bundesländer gehen, aus der Schweiz und vor allem Österreich ist auch oft jemand dabei. Jetzt ging es erst Mal wieder um Termine, und ein entscheidender Unterschied: es kommt kein Caster vorbei. Ich weiß es nicht mehr so genau, aber ich musste wieder zwei- bis dreimal absagen. Es hat urlaubs- oder berufsmäßig einfach nicht gepasst. Ehrlich gesagt habe ich dann oft gedacht, das war's, aber ich bekam immer wieder einen Anruf. Gedreht wird einmal im Monat, dafür aber gleich vier Sendungenswochen gleichzeitig, beziehungsweise hintereinander.

Und wenn Ihr wissen wollt, wer mein Moderator war, wie meine Mitstreiter drauf waren und was ich letztendlich wirklich gekocht habe, dann bleibt dran. Demnächst auf diesem Blog!

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