Montag, 17. Juli 2017

Sommerfrischer Salat: Rezept für eine Bowl à la niçoise



Heute gibt es von mir ein frisches Rezept für heiße Tage. Denn da will man abends nicht mehr groß mit dampfenden Töpfen hantieren, deshalb gibt es Salat – modern angerichtet in einer Bowl.



Erfunden wurde dieses Rezept nicht, wie man annehmen könnte, im sonnigen Nizza, nein, anscheinend hatten die Pariser Sehnsucht nach dem Süden. Veröffentlicht wurde es erstmals 1893, der Küchenchef Auguste Escoffier machte es 1903 in einer Zeitschrift berühmt. Die Zutaten können etwas variieren, mal sind Artischocken mit dabei, mal Paprikaschoten und Zwiebeln. Wer mag, kann auch ein Tunfischfilet verwenden, das wäre dann die Luxusvariante. Ich nehme schnöden Fisch aus der Dose, aber natürlich Delfin-freundlich gefangen: nur einzeln mit der Angelrute, klar. Vegetarier, beziehungsweise Veganer lassen den Fisch und die Eier einfach weg, der Salat ist trotzdem sättigend und schmeckt. Ich habe die Kartoffelspalten im Ofen gebacken, Ihr könnt aber auch gekochte Kartoffeln verwenden. Einfach gut abkühlen lassen oder über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Anrichten kann man das Ganze natürlich auch in einer großen Schüssel oder auf einem Teller. Aber Bowls sind im Moment total angesagt, deshalb stelle ich euch diese Variante vor, hübsch sieht es allemal aus, oder?


Und das braucht man (pro Person und Bowl):

  • 1 Tomate
  • 1 Handvoll grünen Salat (Eisberg oder so)
  • 1 gekochtes hartes Ei
  • 1 halbe Dose Tunfisch
  •  Schwarze Oliven ohne Kern (5-8)
  •  1 Büschelchen Rucola
  •  1 große Kartoffel (gekocht oder gebraten)
  • 2 Sardellenfilets
  • 1 Handvoll gekochte grüne Bohnen (10 Minuten in Salzwasser, gut mit kaltem Wasser abschrecken!)
  • Dressing aus 2 Teilen Olivenöl, 1 Teil Weißweinessig, 1 TL Dijonsenf, Salz, Pfeffer, etwas Zucker


Und so geht’s:


  1. Salat zerzupfen und als Grundlage in die Bowl schichten, mit etwas Dressing beträufeln
  2. alle anderen Zutaten hübsch rundum in die Schale geben, den Tunfisch oben drauf drapieren, alles mit den Dressing beträufeln, (in der Fachsprache heißt das napieren (man lernt nie aus), kräftig mitPfeffer würzen und servieren.
Bon appétit!

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