Montag, 18. Juni 2018

1 von 100 Gerichten, die du gegessen haben musst, bevor du den Löffel abgibst



Hallo, Ihr Lieben! Stellt euch vor, dieses tolle Kochbuch, erschienen im Christian Verlag, habe ich gewonnen. Und sogar ein Widmung der Autorin Annette Sandner ist vorne drin. Knaller. Das Konzept und die Idee gefallen mir sehr gut: es geht los mit eher klassischen Rezepten der internationalen Küche wie "Eggs Benedict", einem klassischen Caesar Salad, "Tapas", Pommes, Currywurst, Minestrone oder Roastbeef mit Remoulade. Auch das klassische Wiener Schnitzel, Ossobucco und Pizza fehlen nicht. Dann wird es etwas waghalsiger mit Gerichten wie der Pokébowl, die ich euch heute vorstelle, Seidentofu, Jakobsmuscheln, einem Lotuswurzel-Salat oder Ceviche vom Wolfsbarsch. In diese Abteilung könnte ich mich sprichwörtlich reinlegen: frisch, asiatisch und authentisch.

"Für Gourmets - für alle, die von Luxus träumen" - das sind Gerichte wie Carpaccio vom Koberind, Kaviar und Blinis, Hummer Thermidor, Wachtelspiegeleier oder Morcheln mit Spargel und Nussbutter. Zum Schluss gibt es noch zwei Kapitel für Mutige, Abenteurer und Unerschrockene, die nicht so alltäglich sind, sagen wir mal so: Seeigel, Kaktusblätter, Schwertmuscheln, Froschschenkel, Haggis oder gar scharfe Hühnerfüße und Krokodilpopcorn. Da muss man schon die Zähne zusammenbeißen bei so manchem Vorschlag. Aber warum nicht? Schließlich geht es um eine Art kulinarische Bucketlist, die man durcharbeiten kann, aber nicht muss.

Die Fotos sind auch toll, und Autorin Annette Sandner setzt immer ein kleiner informatives Geschichtchen vor jedes Rezept. Sie ist in der Gastronomie aufgewachsen und ist so schon als Kind mit Rezepten und Kochen in Berührung gekommen. Nach sechs Jahren Erfahrung im Online-Marketing hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Jetzt arbeitet sie als Foodfotografin, Rezeptentwicklerin und betreibt den erfolgreichen Blog "culinary pixel". Und jetzt wir angekündigt ein Rezept aus dem Buch:

Pokébowl mit frischem Thunfisch, Mango und (Fava-)Bohnen


Und das braucht man (für 4 Personen)


  • 250 g Rundkornreis (Basmati geht auch, finde ich)
  • 1 EL Sushi-Essig
  • Salz, 1 EL Zitronensaft
  • 12 Fava-Bohnen-Schoten (konnte ich nirgends finden, deshalb grüne Schnippelbohnen)
  • 400 g frischer Thunfisch (Sushi-Qualität)
  • 2 kleine Mangos

Für das Dressing:


  • 6 EL Sesamöl
  • 6 EL Sojasauce
  • 1 EL Honig (hab' Ahornsirup verwendet)

Deko


  • 4 EL Sesamsaat
  • 1 Blatt geröstete Nori-Alge, in dünne Streifen geschnitten
  • abgeriebene Schale von einer Zitrone (unbehandelt, Bio)




Und so geht's:


  • Reis bissfest garen, abkühlen lassen und mit Sushi-Essig, Salz und Zitronensaft abschmecken.
  • Bohnen putzen, in drei Zentimeter lange Streifen schnippeln und ca. 4 Minuten in kochendem Salzwasser bissfest garen, sofort mit eiskaltem Wasser abschrecken, damit sie die Farbe behalten
  • Thunfisch und Mangos würfeln, die Fischstücke in Sesam wälzen, ich hab sie außerdem ganz kurz angebraten...
  • Für das Dressing Öl, Sojasauce und Ahornsirup gut vermischen


Reis in Schalen füllen, Thunfisch, Mango und Bohnen darauf anrichten und mit dem Dressing, Zitronenschale, Algen und Sesam servieren

Bon appétit!

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